Historie des CAP (Cão de Água Português)

[335 v. Chr. - 1100]  [1100 - 1912]  [1913 - Gegenwart]

1100 nach Chr. begann die Zeit der Kreuzfahrer und Portugal wird von den Christen den Arabern abgerungen und von Spanien getrennt durch den Graf von Burgund Afonso III 1249.

Um 1297 notierte ein Mönch die Rettung eines Fischers von einem Hund, den er so beschreibt:

"Hund mit langem schwarzem Haar, geschoren hinten bis zur ersten Rippe und bis auf eine Quaste an der Schwanzspitze, weiß an Füßen, Schwanzspitze und Schnauze."

Man nimmt an, daß er einen Wasserhund beschrieben hatte.

In den folgenden Jahrhunderten bis 1400 nach C. lebte Portugal von Salinen und Fischfang: Delfin, Schwertfisch und Thunfisch. Mit den Ländern Tunesien, Norditalien, Provence, Normandie und Flandern gab es mehrere Handelsabkommen respektive Wein, Wolle und Fisch.

Um 1400 nach Chr. wird in Frankreich erstmalig im "Book of Saint Albans" und "Masters of the Game" ein "Spanyel" erwähnt, ein Hund, der aus Spanien kam. Dieser Hund lebte in den Häfen der Länder der Handelsabkommen.

Der große Wasserhund gelangte schließlich zur spanischen Armada, wo er als Bote zwischen den Schiffen diente. Als die spanische Flotte unter Philipp II gegen die Engländer 1588 in den Krieg zog, nahm sie die Wasserhunde mit.



Die Armada wurde aber im Ärmelkanal besiegt und trat ihren Rückweg rund um Schott- und Irland an. Dort wurde sie von Stürmen erwischt und ging unter. Die Hunde aber sollen dank ihrer unbesiegbaren Schwimmqualitäten die irische Küste erreicht haben. Dort vermischten sie sich mit den einheimischen Hunden (Irish Setter, Irish Terrier) und bildeten den Irischen Wasserspaniel.

Eine Portugiesin namens Margarida Ribeiro machte ihre Studien über die Sitten und Gebräuche der portugiesischen Fischer wobei sie auch um den PWH nicht drumrumkam. Sie behauptet, dass um 1588 auf der "unbesiegbaren" spanischen Armada PWDs als Rettungshunde eingesetzt wurde und sie dadurch nach Irland, wo sie dem Irischen Wasserspaniel den Ursprung gaben, gelangten. Frau Ribeiro hatte ihre Informationen von einem Clifford L.B. Hubbard.

Jetzt wird der "Canis aquaticus" oder "Spanyolus" auch in England und Irland bekannt.

Rembrandt

1620 malt der niederländische Maler Rembrandt ein Selbstportrait mit einem Wasserhund zu seinen Füßen sitzend.

1622 schreibt Gervase Markham ein wichtiges Buch: "The art of fowling by Water and Land", ein Buch über die Kunst des Jagens in Wasser und Land. Die erwähnten Jagdhunde waren Waterdoggen (großer Wasserhund) mit Löwenhaarschnitt.

1642 wird ein weißer Wasserhund Prinz' Ruperts berühmtes Pet. Er hatte Löwenschnitt und welliges Haar.

1712 wird im Wörterbuch Portugiesisch- Lateinisch der Begriff "Cão d'Água" beschrieben als Hund, der Wasserwild jagt und langes, rauhes Haar hat.

1750 schreibt der französische Graf von Bouffon seine berühmte Klassifizierung von Hunderassen. Er beschreibt den "römischen Canis Leo" als den Vorfahren aller Wasserhunde. Er teilt ihn in den "Großen Wassserhund" und den "Kleinen Wasserhund" ein.

1792 fügt Carl Linné in seiner Abhandlung "Systema Naturae" dieser Unterteilung noch eine dritte Variante hinzu: den "Aquatilis" oder "Barbet". Von dieser Variante ging der spätere Pudel aus.

1828 kommt König D. Miguel von Brasilien zurück nach Portugal und landet im Hafen von Belém/ Lissabon. Hier wurde er von einem (unbekannten) Maler porträtiert, als er einem Wasserhund zusah, der vom offenen Meer zum Boot schwamm

1901 weist eine Abhandlung über "Iberische Vorstehhunde" auf den "Grande Barbedo", den "Großen Bärtigen", = den "Großen Wasserhund" hin.

1897 wird König D. Carlos Gründer und Ehrenpräsident des CCP = portugiesischer Jagdclub. Auf seiner Yacht D. Amélia gehörten vier Wasserhunde zu seiner Crew.

1912 beschreibt die monatlich erscheinende Jagdzeitschrift "Caça" den Wasserhund, wie er zum Jagen auf Fisch ausgebildet wird. Die Physiognomie der Hunde wird fast schon so detailliert beschrieben wie der heutige Standart und sie entspricht diesem.


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